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Dr. Schettle tastet die Schulter eines Patienten ab, der den Arm angehoben hat

Stoßwellentherapie in München

Bei der extrakorporalen Stoßwellentherapie (ESWT) werden energiereiche Schallwellen von außen über die Haut auf das schmerzende Gewebe gerichtet. Sie wird vor allem bei hartnäckigen Beschwerden an Sehnen und Sehnenansätzen eingesetzt, etwa bei einer Kalkschulter oder bei Fersenschmerzen. In unserer Privatpraxis in München-Altperlach setzt Dr. Schettle sie als Teil Ihres Behandlungsplans ein, gemeinsam mit weiteren Maßnahmen.

Radiale und fokussierte Stoßwellen

Je nach Beschwerden wählt Dr. Schettle eines der beiden Verfahren oder kombiniert sie.

Radiale Stoßwellen

Bei diesem Verfahren breiten sich Druckwellen von der Haut aus im Gewebe aus. Ihre Energie nimmt mit zunehmender Tiefe ab. Sie werden vor allem für oberflächennahe und größere Behandlungsbereiche eingesetzt.

Fokussierte Stoßwellen

Die Schallimpulse werden in einem bestimmten Zielbereich gebündelt. Dadurch lassen sich auch tiefer liegende Strukturen gezielt erreichen. Welches Verfahren geeignet ist, hängt vom Befund und der Lage des betroffenen Gewebes ab.

Wann kommt die Behandlung infrage?

Die Stoßwellentherapie kommt vor allem bei länger anhaltenden Beschwerden infrage, wenn andere konservative Maßnahmen nicht ausreichend geholfen haben. Die Impulse sollen Schmerzen verringern und Heilungsprozesse im Gewebe anregen.

Wie gut die Behandlung wirkt, ist je nach Erkrankung unterschiedlich gut untersucht. Dr. Schettle bespricht mit Ihnen den möglichen Nutzen, die Grenzen und andere Behandlungsmöglichkeiten.

Je nach Befund kann die Behandlung bei folgenden Beschwerden infrage kommen:

  • Kalkschulter (Tendinitis calcarea)
  • Fersenschmerzen bei einer Plantarfasziitis, auch mit Fersensporn
  • Tennisellenbogen und andere gereizte Sehnenansätze
  • Schmerzen an der Achillessehne (Achillodynie)
  • Verzögerte Knochenheilung in ausgewählten Fällen

So läuft die Behandlung ab

  1. Gespräch und UntersuchungDr. Schettle klärt Ihre Beschwerden und ob die Stoßwellentherapie infrage kommt. Bei Bedarf zeigen Ultraschall oder Röntgen, etwa eine Kalkablagerung.
  2. Behandlungsstelle bestimmenDie schmerzhafte Stelle wird ertastet und markiert. Ein Gel auf der Haut leitet die Wellen ins Gewebe.
  3. BehandlungDer Schallkopf wird aufgesetzt und gibt die Impulse ab. Die Intensität wird an Ihr Empfinden angepasst. Die Behandlungsdauer richtet sich nach dem Verfahren und der behandelten Region.
  4. Weitere SitzungenMeist sind mehrere Sitzungen in Abständen nötig. Dr. Schettle prüft mit Ihnen, wie die Behandlung wirkt.

Häufige Fragen zur Stoßwellentherapie

Ist die Behandlung schmerzhaft?

Die Impulse können an der behandelten Stelle unangenehm oder schmerzhaft sein. Die Intensität wird so eingestellt, dass Sie die Behandlung gut aushalten.

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Möglich sind Rötungen, Schwellungen, kleine Blutergüsse oder vorübergehend stärkere Schmerzen an der behandelten Stelle. Diese klingen meist nach kurzer Zeit ab.

Wie viele Sitzungen sind nötig?

Das hängt von Ihren Beschwerden und dem Verfahren ab. Dr. Schettle bespricht mit Ihnen vorab, wie viele Sitzungen er empfiehlt und wann der Erfolg beurteilt wird.

Wer übernimmt die Kosten?

Die Behandlung in unserer Privatpraxis wird privat abgerechnet. Ob Ihre private Krankenversicherung die Kosten erstattet, hängt von Ihrem Tarif ab. Bitte klären Sie die Erstattung vor Behandlungsbeginn.

Bei chronischen Fersenschmerzen durch eine Plantarfasziitis kann die Stoßwellentherapie unter bestimmten Voraussetzungen eine gesetzliche Kassenleistung sein. Unsere Praxis hat keine Kassenzulassung. Gesetzlich Versicherte können die Behandlung bei uns als Selbstzahlerin oder Selbstzahler wahrnehmen.

Teil Ihres Behandlungsplans

Die Stoßwellentherapie ist meist ein Baustein der Behandlung. Dr. Schettle verbindet sie mit Bewegung, gezielten Übungen und Physiotherapie und, je nach Befund, mit weiteren konservativen Verfahren.

Termin zur Stoßwellentherapie vereinbaren

Online oder telefonisch, in unserer Praxis in München-Altperlach.

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