
Nackenschmerzen behandeln in München
Langes Sitzen am Schreibtisch, der häufige Blick aufs Smartphone oder Stress können zu Verspannungen im Nacken führen. Oft strahlen die Schmerzen in Schulter, Arm oder Kopf aus, und der Kopf lässt sich nur eingeschränkt drehen. In unserer orthopädischen Privatpraxis in München-Altperlach untersucht Sie Dr. Schettle persönlich und bespricht mit Ihnen, welche Behandlung ohne Operation infrage kommt.
Wie werden Nackenschmerzen untersucht?
Dr. Schettle fragt, seit wann die Schmerzen bestehen, bei welchen Bewegungen sie auftreten und ob sie in Schulter, Arm oder Kopf ausstrahlen. Wichtig ist auch, ob Taubheit oder Kribbeln in den Fingern auftreten und ob ein Unfall vorausging. Danach untersucht er Haltung, Beweglichkeit der Halswirbelsäule und Muskulatur, bei Bedarf auch Kraft, Gefühl und Reflexe in den Armen.
Dabei betrachten wir Ihren Bewegungsapparat als Ganzes. Wir berücksichtigen, wie Wirbelsäule, Schultern und Muskulatur zusammenspielen und welche Belastungen in Beruf und Alltag zu den Beschwerden beitragen können.
Bildgebung wie Röntgen oder MRT ist ein möglicher nächster Schritt, wenn Befund oder Verlauf dafür sprechen. Die Radiologie liegt im selben Haus. Bei Fragen zu Ihrer Haltung kann eine digitale Gang- und Statikanalyse die Untersuchung ergänzen.

Mögliche Ursachen im Überblick
Nackenschmerzen können durch verschiedene Faktoren entstehen. Häufig spielen muskuläre Verspannungen, einseitige Belastungen und Stress zusammen. Nicht immer lässt sich eine einzelne Ursache feststellen. Bei der Untersuchung prüft Dr. Schettle auch, ob eine Verletzung oder Erkrankung hinter Ihren Beschwerden steckt.
Muskuläre Verspannungen
Verspannte und druckempfindliche Muskeln im Nacken- und Schulterbereich. Einseitige Belastungen, wenig Bewegung und Stress können dazu beitragen.
Schleudertrauma (HWS-Distorsion)
Eine Zerrung der Halswirbelsäule, etwa nach einem Auffahrunfall oder Sturz.
Bandscheibenvorfall der Halswirbelsäule
Bandscheibengewebe drückt auf eine Nervenwurzel. Die Schmerzen können in den Arm ausstrahlen, oft mit Kribbeln oder Taubheit in den Fingern.
Arthrose der Halswirbelsäule
Verschleiß der kleinen Wirbelgelenke, der Schmerzen und eine eingeschränkte Beweglichkeit verursachen kann.
Wirbelverletzungen und Wirbelbrüche
Nach einem Unfall können Verletzungen der Halswirbelsäule hinter den Beschwerden stehen. Bei Osteoporose ist das Risiko für Knochenbrüche erhöht.
Rheumatische Erkrankungen
Entzündliche Erkrankungen, die auch die Gelenke der Halswirbelsäule betreffen können.
Skoliose
Eine seitliche Verkrümmung der Wirbelsäule, die zu Fehlbelastungen bis in den Nacken führen kann.
Nackenschmerzen ohne Operation behandeln
Dr. Schettle entwickelt mit Ihnen einen Therapieplan, der zu Ihren Beschwerden und den Untersuchungsergebnissen passt. Bei muskulären und unspezifischen Nackenschmerzen stehen Bewegung, gezielte Übungen und bei Bedarf Physiotherapie im Mittelpunkt. Eine passende Schmerzbehandlung kann es erleichtern, wieder aktiv zu werden.
Bei bestimmten Ursachen kann zusätzlich eine interventionelle Schmerztherapie mit bildgestützten Injektionen infrage kommen. Ob dieses Verfahren für Sie sinnvoll ist, bespricht Dr. Schettle anhand Ihrer Befunde mit Ihnen.
Da Nackenschmerzen oft mit Haltung und Gewohnheiten zusammenhängen, besprechen wir auch Ihren Alltag: wie Sie am Arbeitsplatz sitzen, wie viel Zeit Sie am Bildschirm verbringen und wie Sie Pausen und Bewegung einbauen können. Ziel ist, dass Sie sich wieder freier bewegen und Ihre Beschwerden nicht so leicht wiederkommen. Sollte eine Operation erforderlich sein, begleiten wir Sie vor und nach dem Eingriff.
Ergänzende Diagnostik und Behandlung
Termin wegen Nackenschmerzen vereinbaren
Online oder telefonisch, in unserer Praxis in München-Altperlach.